
Merchandise für Spiele: wenn der Fanartikel zur Botschaft passt
9. OktoberWebsite für ein Spiel erstellen: was eine Game-Website leisten muss
Eine Website für ein Spiel ist mehr als eine Visitenkarte. Sie soll Neugier wecken, lange bevor das Spiel erscheint, sie soll in Suchmaschinen gefunden werden, und sie soll eine Gemeinschaft zusammenhalten, die auf das Spiel wartet. Wer eine Website für ein Spiel erstellen lässt, braucht deshalb dieselben Grundlagen wie jedes Unternehmen — und ein paar mehr.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen wir an einem Projekt, das wir als Partner begleiten: Whispers of Yerana, ein gewaltfreies Exploration-Adventure, das in Steppe, Savanne und Regenwald Afrikas spielt.
1. Inhalte, die mehr erzählen als das Spiel
Die meisten Game-Websites bestehen aus Trailer, drei Screenshots und einem Wunschlisten-Knopf. Für Suchmaschinen ist das zu wenig: Niemand sucht nach einem Spiel, das er noch nicht kennt.
Gesucht wird nach Themen. Darum bekommt die Website Inhalte, die für sich allein lesenswert sind.
Bei Whispers of Yerana ist das ein Tierlexikon zu bedrohten Arten Afrikas, Seiten zu den drei Ökosystemen und eine Einführung in das Thema Wilderei — jeweils mit Quelle und Erhebungsjahr.
Wer etwas über Schimpansen oder die Savanne im südlichen Afrika wissen will, landet auf der Website und lernt dort das Spiel kennen. So wird aus einer Produktseite eine Anlaufstelle.


2. Struktur, die Suchmaschinen verstehen
Gute Inhalte helfen nur, wenn Google und Bing sie lesen können. Zur technischen Grundausstattung einer Website gehören:
- eine Sitemap, die nur echte Inhaltsseiten enthält — keine Warenkorb- oder Filterseiten,
- ein Titel und eine Beschreibung je Seite, kurz genug für die Suchergebnisse,
- strukturierte Daten (Schema.org), damit Suchmaschinen Organisation, Seitenpfad und Artikel erkennen,
- saubere Weiterleitungen, wenn Adressen sich ändern, damit kein Besucher auf einer Fehlerseite landet,
- offener Zugang für KI-Suchdienste, denn immer mehr Menschen fragen ChatGPT oder Perplexity statt einer Suchmaschine.
Für WordPress-Websites setzen wir dafür ein SEO-Plugin ein und prüfen das Ergebnis regelmäßig von außen: Statuscodes, Schema-Validierung, Rich-Results-Test.
3. Ein Baukasten statt Einzelseiten
Eine Game-Website wächst mit dem Spiel: neue Arten, neue Gebiete, neue Aktionen für die Community.
Damit jede neue Seite gleich aussieht und nicht jedes Mal neu gestaltet werden muss, bauen wir mit wiederverwendbaren Bausteinen — Kachelraster, Textblöcke mit Bild, Frage-Antwort- Abschnitte.
Neue Inhalte entstehen dann in Minuten und passen trotzdem ins Gesamtbild.


4. Shop und Community von Anfang an mitdenken
Merchandise, ein Unterstützer-Club, ein Newsletter, kleine Mitmach-Aktionen wie ein Quiz oder eine Abstimmung: Das alles hält Interessierte bei der Stange, bis das Spiel erscheint.
Ein Shop auf WooCommerce-Basis lässt sich direkt in die Website einbinden — mit Rechtstexten, Versandarten und Zahlungswegen, die zum deutschen Markt passen.
5. Grafik und Website aus einer Hand
Logo, Schriften, Farbwelt und Key Art bestimmen, ob eine Website wie aus einem Guss wirkt.
Wenn Grafik und Webentwicklung zusammenarbeiten, entstehen keine Brüche zwischen Vorschaubild in den sozialen Netzwerken, Startseite und Shop.

Fazit
Eine Website für ein Spiel zu erstellen heißt: Inhalte anbieten, die auch ohne das Spiel gesucht werden, die Technik so aufsetzen, dass Suchmaschinen und KI-Dienste sie verstehen, und Shop und Community von Anfang an einplanen.
Sie planen eine Website für Ihr Spiel, Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen?
Sprechen Sie uns an — von der Grafik bis zum fertigen Shop.



